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“In allem was er spielte, liess Bowes eine
exakte und tief empfundene Musikalität spürbar werden“ Als Ergebnis vieler Jahre stetiger Entwicklung erntet Thomas Bowes’ Spiel nun schnell internationale Anerkennung. Weder ein Wunderkind noch ein Frühentwickler, hat Bowes viele Jahre damit zugebracht, eine ungewöhnlich tiefe und ausdrucksstarke musikalische Persönlichkeit zu entwickeln. Er sucht und zeigt eine wahrhaft tiefgründige Beziehung zu dem Repertoire, dass er nun spielt.
Immer sehr begehrt als Gast-Konzertmeister, hat Bowes die meisten
grossen Orchester in Grossbritannien geführt – das LSO, Philharmonia,
RPO, London Sinfonietta, SCO, BBC Symphony Orchestra, und in Frankreich L’Orchestre
National du Capitole de Toulouse. Er ist sich der Wichtigkeit der Beziehung
zwischen
Dirigenten
und Orchestermusikern bewusst und hat mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Sir
Colin Davis, Michael Tilson Thomas, Joseph Swensen und Richard Hickox eng zusammengearbeitet. Seit 1993 hat er jedoch am meisten als Solist beeindruckt, sowohl im Rezital wie auch mit Orchester. 1995 gründete er zusammen mit seiner Frau, der Komponistin und Pianistin Eleanor Alberga, das Duo „Double Exposure“, mit dem er bis ins Jahr 2000 regelmässig ausgedehnte und intensive Tourneen durch die USA unternahm. Das Jahr führte sie 1997 neben Aufnahmen und Konzerten in Grossbritannien auch auf eine bahnbrechende Tournee durch 5 chinesische Städte. Das Repertoire war wagemutig, es enthielt Auftragskompositionen und Uraufführungen von Eleanor Alberga selbst, sowie anderer britischer und amerikanischer Komponisten. Ein Rezital in der Carnegie Hall in New York im Jahr 2000 wurde ausführlich und eindrucksvoll von dem renommierten Kritiker Paul Griffiths in der New York Times besprochen. Im Solokonzert-Repertoire hat er sich mit den sinnlichen und immer noch selten gespielten Violinkonzerten von Szymanowski hervorgetan, besonders in einer eigens für die BBC-Proms-Saison 1998 gemachten Radioaufnahme von Konzert Nr. 2 mit dem Ulster Orchestra unter Takou Yuasa. Er unternahm 1999 eine USA-Tournee mit dem Moskauer Kammerorchester mit Violinkonzerten von Tschaikowsky und Mozart und debütierte in diesem Rahmen in der New Yorker Town Hall. Später in diesem Jahr debütierte er beim BBC
National Orchestra of Wales mit der Weltpremiere von John Metcalf’s
Concerto “Paradise Haunts…”. Im Jahr 2000 spielte er
das (in den USA immer noch selten aufgeführte) Violinkonzert von
Edward Elgar in Kalifornien und Montana. 2001 folgte die Uraufführung
des Violinkonzerts von Eleanor Alberga mit dem Scottish
Chamber Orchestra unter Joseph Swensen und erntete begeisterte Kritiken. Das Violinkonzert
war ein Auftragswerk des Scottish Chamber Orchestra. Im Jahre 2003 wurde Bowes Künstlerischer Direktor
der jährlichen Langvad Chamber Music Days, einem Kammermusikfestival
im Norden Dänemarks. Back to top |
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